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Tripp-Tipp
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BAD
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BERLEBURG
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...nicht nur für Siegerländer
ein Geheimtipp
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Garantiert
nicht grau, sondern eher richtig bunt und spannend, kann ein Tag im
November sein. Die "alte
Wittgensteiner Residenz und junge Kurstadt" mit dem mächtigen
Schloss inmitten seiner Parkanlagen und Teiche, hoch über der "zweistöckigen"
Stadt mit den schiefergedeckten Häusern, ist
zu jeder Jahreszeit interessant. Ebenso empfehlenswert ist der Besuch
des Schlossmuseums, wo man u. a. die Galakutsche bewundern kann, mit
der die Herrschaften dereinst zum Reichtstag nach Wien rumpelten, oder
die berühmte 6000 Seiten umfassende "Berleburger Bibel".
Leider ist das Museum im November nur auf Anfrage geöffnet.
Ein paar Schritte vom Schloss entfernt stehen wir vor dem rot-weißen
Fachwerkhaus am Goetheplatz Nr. 6 und kehren ein. Der sympathische Hausherr
und Galerist, Gerd Gerhard, heißt uns willkommen in seinem Reich.
Bilder und Skulpturen namhafter Künstler u. a. aus Südamerika,
lassen uns das Alltagsgrau vergessen. Edelsteine, Schmuck und Unikate,
Kunst aus Südamerika, einfach
faszinierend.
Mit
Gerd Gerhard steigen wir in die unteren Gemächer, in den kühlen
Gewölbekeller, wo in Regalen Wein aus dem Sonnenland Chile lagert
und erfahren, dass der Galerist einige Jahre in Südamerika zu Hause
war. Daher seine Liebe zu diesem Land, seiner Kunst und Kultur. Tief
rot schimmert der köstlich mundende VIÑA
MAIPO im Glas. Ein Prosit auf die Galerie mit der ganz persönlichen
Atmosphäre, in der man sogar an einem kalten Novembertag "Sonne
tanken" kann.
TRIPP-TIPP
Ausgabe November 1996
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