Presseartikel

1999
Linie

    Angolanischer Schriftsteller stellte Roman-Veröffentlichung vor:
    Farbenprächtiges Bild aus der Blütezeit des Sklavenhandels
    Westfälische Rundschau, 16. November 1999

    Bad Berleburg. (bs) In seinen Romanen behandelt José Eduardo Agualusa das Ineinandergreifen von Kulturen. In der Bad Berleburger Galerie Gerhard stellte der angolanische Schriftsteller seinen neuen Roman "Ein Stein unter Wasser" vor.
    Sein Brief-Roman zeichnet das farbenprächtige Bild einer Gesellschaft, zur Blüte von Sklavenhandel und kreolischer Aristokratie, zum Ende des 19. Jahrhunderts. José Eduardo Agualusa thematisiert in seinem neuen Buch das Ineinandergreifen der Kulturen im afrikanischen Angola, ethische Konflikte in den Wirren unterschiedlicher Mentalität, Lebensweisen und Weisheiten. Seine dritte Autorenlesung in Deutschland führte den Schriftsteller in die Galerie Gerhard nach Bad Berleburg.
    Für die Moderation und Übersetzungen hatte Galerist Gerhard Prof. Dr. Ray-Güde Mertin gewinnen können, die lateinamerikanische Autoren fördert. Seinen Roman möchte Agualusa in engem Bezug zur heutigen Zeit, und der politischen Situation Angolas und Brasiliens verstanden wissen. Der Zusammenhang zwischen dem farbenprächtigen Bild von Typen einer Gesellschaft um 1868 und den Bürgerkriegszuständen, mit dessen Nachwirkungen Angola bis heute zu kämpfen hat, sei nicht von der Hand zu weisen, erklärte Agualusa.
    Der Titel, erläuterte Mertin, "Ein Stein unter Wasser", "A Conjura" wie es im portugiesischen Original heißt, führe auf das angolanische Sprichwort zurück: "Ein Stein unter Wasser weiß nicht, dass es regnet." Fingerzeig Agualusas und bildhafter Vergleich, schildert der Autor aus der Perspektive eines Sklaven. Jeder Brief berge eine eigenständige, häufig kurios anmutende Geschichte in sich. Jedes Wort füge sich zu einer gefühlsgeladenen Liebesgeschichte zusammen.
    Ausgangspunkt des Romans ist der Weltenbummler Fradique Mendes, eine Roman-Gestalt die auf den bekannten Autor Eca de Queiroz zurückgeht. Ihm verleiht der Autor in seinen Briefen eine humorvolle Sprache, bindet den Leser ein in dessen kuriose Überlegungen und Beobachtungen. 1868 führt Mendes' Weg nach Angola. In dem unterjochten afrikanischen Staat erzählt Agualusa von einer ungewöhnlichen Liebe. Ana Olímpia Vaz de Caminha, als Sklavin in Angola geboren, wird nach dem Tod ihres Mannes zu einer der vermögendsten und einflussreichsten Frauen in der portugiesischen Kolonie. Mit ihr verlebt der Abenteurer fünf Monate, dann trennen sich ihre Lebenswege - unter tragischen Umständen.
    Am 13. Dezember 1960 in Huambo/Angola geboren, lebt Autor Agualusa heute in Olinda/Brasilien. Als Journalist und Auslandskorrespondent brasilianischer Zeitungen gilt er als Kritiker der Politik. Mit der Veröffentlichung seines ersten Romans zählt er zu den Vertretern einer neuen Generation afrikanischer Autoren, die in der Sprache der Kolonialherren einen neuen Ton in der portugiesischen Literatur anschlagen. Im Gespräch mit seinen Zuhörern dankte der Autor für die gelungene Übersetzung. "Künstlerische Betätigung, der häufig wenig Beachtung geschenkt wird", bestätigte Mertin den Schriftsteller. Musikalisch umrahmt wurde die Vorlesung von zwei Vertretern der Gruppe Grupo Sal.
    Westfälische Rundschau

    Repressalien gegen Buchautor
    J. E. Agualusa las in Bad Berleburg
    Westfalenpost, 16. November 1999

    Bad Berleburg. (aki) Ein Abenteurer kommt nach Angola, verliebt sich unsterblich in eine schöne, gebildete und leider verheiratete Sklavin. Als deren Ehemann stirbt und der Weg für die Liebe frei ist, wird sie erneut als Sklavin verkauft. Das ist der Stoff aus dem José Eduardo Agualusa eine wunderbare Liebesgeschichte schrieb und am Samstag auf Einladung der Galerie Gerhard und der Buchhandlung Nohl vortrug.
    "Ein Stein unter Wasser" ist aber nicht nur Liebesgeschichte, sondern vor allem eine ungewöhnliche Schilderung der portugiesischen Kolonialherrschaft im Angola von 1868. Farbenfroh und witzig, bissig, ohne Moralin zu verspritzen gelingt dem zur Zeit in Brasilien lebenden Agualusa eine Mischung aus Poesie und harter Kritik.
    Seinen Roman entwickelte José Eduardo Agualusa aus echten Briefen des Weltreisenden Carlos Fradique Mendes, die er vor Jahren in einem Antiquariat entdeckt hat.
    Der seltsame Titel des Romans, "Ein Stein unter Wasser", der sich so gar nicht nach Liebesgeschichte anhört, wurde im Rahmen der Lesung ebenfalls erklärt. Die weibliche Hauptfigur Ana Olímpia Vaz de Caminha wird nach ihrer persönlichen Empfindung der Sklaverei gefragt und sie antwortet: "Ein Stein unter Wasser merkt nicht, dass es regnet."
    Die ausgewählten Passagen des Briefromans trug die Literaturagentin Prof. Dr. Ray-Güde Mertin vor und übersetzte die sich anschließende Diskussion, in der deutlich wurde, dass der Roman zwar im letzten Jahrhundert spielt, aber auch ein Blick auf die Gegenwart Angolas ist.
    Der 1960 geborene Autor informierte über seine Heimat, in der der größte Teil der Bevölkerung weder lesen noch schreiben kann und der Kauf eines Buches das Gehalt eines Universitätsdozenten verschlingt.
    Agualusa, der als wichtigster Vertreter der neuen Literatur seines Landes gilt, war nach der Veröffentlichung seines Romanes "Regenzeit" extremen Repressalien ausgesetzt, von denen auch seine Familie nicht verschont blieb. Seine journalistische Arbeit für portugiesische Zeitungen musste Agualusa aufgeben. Obwohl in den letzten Monaten allein 16 Journalisten in Angola verhaftet wurden, will José Eduardo Agualusa auch weiterhin seine Meinung über das seit 40 Jahren vom Bürgerkrieg gebeutelte Angola offen vertreten.
    Westfalenpost

    Lesung Tatiana Lobos vermittelte einige Eindrücke aus Costa Rica
    Autorin stellte in Bad Berleburg ihr Buch "Hahnenbräute" vor

    Siegener Zeitung, 21. September 1999

    Bad Berleburg. Ihr Erstlingswerk erzählte die Geschichte der Indios von Costa Rica, im Mittelpunkt des folgenden Buches stand die farbige Bevölkerung des lateinamerikanischen Staates. In ihrem dritten Roman schließlich spielen die Frauen die tragende Rolle des Geschehens. Seit Tatiana Lobo vor sieben Jahren mit dem Schreiben begann, wollte sie vor allem den Minderheiten ihrer Wahlheimat ein ihnen gebührendes Zeichen setzen. Mit "Hahnenbräute" glaubt die gebürtige Chilenin, ihre sich selbst aufgetragene Schuld beglichen zu haben. Worüber sie in Zukunft schreiben solle, so die 60-Jährige, sei ihr darum noch völlig schleierhaft.
    Sabine Müller-Nordhoff übersetzte
    Mit ihrem jüngsten Werk erreichte die Tochter deutscher Einwanderer etwas, was bislang nur ihrem Landsmann José Leon Sanchez vergönnt war: Als zweiter Roman eines Schriftstellers aus Costa Rica ist er in deutscher Sprache in den Buchhandlungen zu finden. Im Rahmen der in die Woche der Welthungerhilfe eingebundenen Aktion Bücherschaufenster machte Tatiana Lobo auf ihrer Deutschlandtournee jetzt auch für einen Abend in Bad Berleburg Station: Auf Einladung der Buchhandlung Nohl sowie der Galerie Gerhard stellte sie in letzterer gemeinsam mit der Übersetzerin des Buches, Sabine Müller-Nordhoff, ihre Arbeit dem Wittgensteiner Publikum vor.
    Gier zerstört eine paradiesische Idylle
    Ebenso wie ihre vorangegangenen Romane versteht die Autorin auch "Hahnenbräute" als Widmung an die multikulturelle Gesellschaft jenes Landes, in dessen karibischen Teil sie seit nunmehr 20 Jahren ein neues Zuhause gefunden hat. Es ist die Geschichte eines kleinen Dorfes an der Atlantikküste des Costa Rica der 30er Jahre, dessen paradiesische Idylle der Weiße Lorenzo durch seine Gier nach Erfolg, Macht und Reichtum sowie dem rücksichtslosen Streben nach Inbesitznahme, Unterwerfung und absoluter Kontrolle nach und nach zerstört.
    Lorenzo bekommt nicht alles, was er will
    Begünstigt, aber auch verängstigt durch die ihm selbst so fremde unbändige Lebenslust der Bewohner, erlebt der Leser seinen Aufstieg zu einem erfolgreichen Geschäftsmann und Politiker und ist gleichzeitig Zeuge seines persönlichen Scheiterns. Denn während Lorenzo die berufliche Spitze erklimmt, vermag er nicht das Herz jener atemberaubend schönen Amanda zu gewinnen, welche er auf das schmerzlichste begehrt. Seine unbändige Besessenheit nach Besitz und Unterwerfung steigert sich schnell in eine gefährliche Symbiose aus Realität und Phantasie, welcher sich Lorenzo immer weniger entziehen kann.
    Drei Frauen stehen im Mittelpunkt
    Sein Unglück wächst, als Amandas Tochter zum Ebenbild ihrer Mutter heranwächst und er auch ihr verfällt. In der Gestalt der ebenso schönen Enkeltochter erreicht der Wahn seinen Höhepunkt. Diesen Abgründen eines Machtbesessenen stellt Tatiana Lobo die drei Frauen aus drei verschiedenen Generationen unseres Jahrhunderts gegenüber, welche mit ihrer puren Lust am Leben scheinbar jedem Versuch der absoluten Kontrolle entgegenwirken. So stehen nicht der griesgrämige Lorenzo, sondern die "Hahnenbräute" mit ihrer Fähigkeit, auch den hässlichsten Dingen eine schöne Seite zu verleihen, im Mittelpunkt der Handlung. Gegenüber ihrer inneren Stärke und scheinbaren Leichtigkeit wird der weiße Eindringling schnell lächerlich, beinahe bemitleidenswert. In seinem Streben nach Inbesitznahme wird ihm immer das verschlossen bleiben, was er eigentlich besitzen möchte.
    Mahnmal für eine traurige Entwicklung
    So stellt das Buch neben der Beschreibung des Spannungsverhältnisses zwischen Mann und Frau gleichzeitig einen Spiegel der costaricanischen Realität dar, den tatsächlichen Einbruch in ein Paradies, welches nach und nach zu Grunde geht. Tatiana Lobo setzt ein Mahnmal für diese traurige Entwicklung in ihrer zweiten Heimat und singt zugleich ein Loblied auf die Kraft der Sonne im Herzen: mythisch, erotisch, komisch, tragisch - und beißend ironisch: "Das Leben zeigt mir manchmal, dass die Ironie die einzige Form des Überlebens ist."
    Siegener Zeitung

    Tatiana Lobo
    Siegener Zeitung, 17. September 1999

    gastiert heute, 17. September, ab 20 Uhr in der Galerie Gerhard am Bad Berleburger Goetheplatz. Tatiana Lobo studierte an der Universität Chile Theaterwissenschaften und Malerei sowie in Madrid Kunstkeramik. Dass Costa Rica auf der literarischen Landkarte kaum vorhanden ist, dagegen wollte die ursprünglich aus Chile stammende Schriftstellerin etwas unternehmen. In ihrem Roman "Hahnenbräute" entsteht aus einem dichten Gewebe von mythischen, erotischen, komischen und tragischen Episoden die Geschichte eines kleinen verwunschenen Dorfes an der costaricischen Atlantikküste. Die Lesung findet innerhalb der "Woche der Welthungerhilfe" und im Rahmen der Aktion "Bücherschaufenster" statt.
    Siegener Zeitung

    "Die Magie der Steine vermittelt": Kulturpreis für Volker Schnüttgen
    Verleihung gestern nachmittag im Kreishaus - 10000 Mark Preisgeld für Bildhauer aus Attendorn
    Westfälische Rundschau, 10. August 1999

    Kreisgebiet. (ws) Volker Schnüttgen ist Träger des Kulturpreises des Kreises Olpe. Der aus Papiermühle stammende Bildhauer erhielt die hohe Auszeichnung, die alle drei Jahre verliehen wird, gestern nachmittag während eines Festaktes im Olper Kreishaus.
    Der 38-jährige Schnüttgen hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt auf nationaler und internationaler Ebene einen Namen gemacht. Schon als Schüler entdeckte der Hansestädter seine Liebe zum Stein, gestaltete in Kursen der Volkshochschule seine ersten Arbeiten. Von 1982 bis 1989 studierte er an der Hochschule für Künste in Bremen die Fachrichtung Plastik. Nach dem Diplom blieb er zunächst als freischaffender Künstler mit eigenem Atelier in Bremen.
    Dann zog es ihn in südliche Gefilde. Seine zweite Heimat (und seine Liebe fürs Leben) fand der bisher jüngste Kulturpreisträger des Kreises Olpe in Portugal, wo er seit 1991 lebt.
    "Volker Schnüttgen hat eine eigene Steinschrift entwickelt, die unverwechselbar geworden ist. Seine menschlichen Torsi und seine totemähnlichen Gebilde zeigen in ihrer kraftvollen subjektiven Handschrift, wie ein heutiger Bildhauer die Magie der Steine vermittelt", lobte Landrat Hanspeter Klein den Bildhauer, bevor er ihm den mit 10000 Mark dotierten Preis überreichte. Das künstlerische Schaffen und das bisherige Lebenswerk des siebten Kulturpreisträgers des Kreises Olpe würdigte die Kunsthistorikerin Ulrike Monreal.
    Franz Becker, Vorsitzender des Kulturausschusses, verwies darauf, dass die Entscheidung der Jury für Schnüttgen schnell und einstimmig gefallen sei. "Die Preiswürdigkeit ist über jeden Zweifel erhaben", unterstrich er die künstlerischen Leistungen des jungen Bildhauers.
    Zum Festakt, der von dem jungen Pianisten Gerhard Vielhaber musikalisch gestaltet wurde, waren neben Vertretern aus Politik und Kultur auch fünf der bisherigen Preisträger gekommen.
    Westfälische Rundschau

    Volker Schnüttgen: Laudatio anläßlich der Verleihung des Kulturpreises des Kreises Olpe
    gehalten von Frau U. Monreal

    Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Volker Schnüttgen,

    zunächst möchte ich auch Ihnen, lieber Volker Schnüttgen, ganz herzlich zur Verleihung des Kulturpreises gratulieren. Welch erfreuliche Tatsache, daß die Jury so schnell und überzeugt die Entscheidung traf, Sie, und damit einen so jungen wie überregional profilierten Künstler ehren zu wollen. Ich messe gerade dieser Tatsache einen besonderen Stellenwert zu, bezeugt sie doch den Respekt vor Ihren schon früh erreichten, weit über die Grenzen der hiesigen Region hinaus anerkannten Leistungen. Gerade die Arbeiten für den öffentlichen Raum, Ihre Groß-Skulpturen, die bereits an verschiedenen Stellen außerhalb des Kreises Olpe ihren Platz gefunden haben, bedürfen in diesem Zusammenhang der besonderen Erwähnung, so etwa der Steinsetzer vor der Bremer Universität, dessen Bronzemodell wir heute hier sehen...
    Volker Schnüttgen tritt erstmals 1986, 4 Jahre nach Beginn seines Studiums an der Bremer Kunsthochschule mit seinen Arbeiten an die Öffentlichkeit. Schon heute kann er auf ein beachtliches Oeuvre verweisen. Seine Arbeiten sprechen eine Sprache, ganz gleich, ob es sich um lasierende Zeichnungen, um Stelen, Torsi und Stilleben aus Sand- und Kalkstein oder aber um Groß-Skulpturen aus Marmor und portugiesischen Syenit handelt. Es ist die unverfälschte Sprache des Steins, nicht des kalten, unwirtlichen, statischen Steins, sondern die des lebendigen, des bewegten Steins. "Gefrorener Tanz", sagt Rainer Schossig vom Kunstverein Ganderkesee z.B. über die Stelen Volker Schnüttgens. Gefrorener Tanz, ein so erstaunliches wie treffendes Bild...
    Eine Reihe von Sachverständigen hat sich bereits intensiv mit Schnüttgens Werk auseinandergesetzt und eine Vielzahl von Erkenntnissen geliefert. Bei Durchsicht des schriftlichen Materials zu den Arbeiten Volker Schnüttgens fiel mir auf, daß die Autoren durchweg auf eine erfreuliche sensible Weise um eine Annäherung an das Werk des Künstlers bemüht sind. Viele der Gedanken, die mich bei der Betrachtung der Arbeiten Volker Schnüttgens beschäftigen, fand ich in den bereits verfaßten Texten von u.a. Hans-Joachim Manske, Annette Domscheit-Preuß, Barbara Claassen-Schmal, Antonio Rodriguez, Rainer B. Schossig in äußerst treffenden Formulierungen wieder...
    "Alles Kokettieren mit dem Artifiziellen ist ihm suspekt". Dieser Satz ist zwar sehr schön und paßt auch gut zu den Arbeiten Volker Schnüttgens, ist aber leider nicht von mir über ihn. Der Satz galt Ulrich Rückriem, seinerseits enfant terrible unter den Steinbildhauern. Ohne auch nur im Geringsten einen gewollten Vergleich mit Rückriem strapazieren zu wollen, möchte ich doch die über ihn getroffene Aussage als eine Art Leitsatz über das Werk Volker Schnüttgens stellen.
    "Alles Kokettieren mit dem Artifiziellen ist ihm suspekt".
    Volker Schnüttgens künstlerisches Konzept ist klar und unprätentiös, seine künstlerische Sprache prägnant, von unverkennbar eigenständigem Profil.
    Das wohl typischste Merkmal seiner Arbeiten ist das einfache, ja strenge, auf weitgehende Reduktion angelegte Formenrepertoire. Immer läßt er sich von der natürlichen Form, in seinen frühen Arbeiten besonders auch von der individuellen Geschichte des von ihm bearbeiteten Steins leiten. So entstehen gegen Ende der 80er Jahre Skulpturen aus Sandsteinspolien, die noch die Spuren ihrer vorherigen Bestimmung, so etwa als Grabstein, aufweisen.
    Ein wichtiger Werkkomplex im Schaffen Volker Schnüttgens ist bis zu Beginn der 90er Jahre die Beschäftigung mit der menschlichen Figur...
    Nicht der unversehrte, ideale Körper in korrekter Proportionierung ist Volker Schnüttgen ein Thema, sondern Torsi und vereinzelte Körperfragmente von spröder Kantigkeit in z.T. ungewohnter räumlicher Zuordnung. In jedem seiner Torsi und Fragmentensembles bleibt jedoch die menschliche Figur, der Mensch, das Menschenbild sichtbar. "Die Zerlegung der Volumina, die Vereinfachung der Formen und die surreale Zuordnung von Körperteilen sind bei Voler Schnüttgen nie Selbstzweck", schreibt Hans-Joachim Manske.
    "Er sieht", fährt Manske fort, "seine Kunst in einer realistischen Tradition, die das Bild des Menschen neu befragt und seine immer stärkere Bedrohung zum Ausdruck bringt." Ein weiterer bedeutender Werkkomplex Schnüttgens sind die Stilleben, skulpturale Ensembles, denen sich Voler Schnüttgen seit Beginn der 90er Jahre widmet. 1990/91 entsteht die erste monumentale Skulptur für den öffentlichen Raum, der Steinsetzer. Das Original, der bald 4 m hohe Steinsetzer aus Dolomit befindet sich auf dem Gelände der Bremer Universität. Am Steinsetzer, am Entwurfsmodell für den Attendorner Kreisel und an den anderen sog. "Steinsetzungen", aber auch an den hier ausgestellten Zeichnungen wird Elementares der künstlerischen Auffassung Schnüttgens deutlich: Rainer Schossig sucht den Vergleich des Steinsetzers Volker Schnüttgen mit einem Choreographen: "Allen Inventionen Volker Schnüttgens haftet etwas Equilibristisches, Artistisches an. Seine Stelen wollten von Anfang an gefrorener Tanz sein, mineralisierte Bewegung." "Monumental", dieser Ausdruck mag für diese Arbeiten Schnüttgens so recht nicht greifen. Er selbst äußert erst kürzlich in einem Interview der Siegener Zeitung:
    "Ich schaffe eigentlich etwas Anti-Monumentales, denn meine Skulpturen suggerieren, obwohl sie natürlich stabil und sicher sind, immer ein labiles Gleichgewicht, das jederzeit erschüttert werden könnte." Schnüttgens Skulptur kennt also keine Monumentalisierung im überhöhten Sinne. Wenn er ein Tor gestaltet, so wie Tor I + II im portugiesischen Cascais, dann ist das keine Ehrenpforte, sondern eine verunsichernde Architektur, die eine problematische Durchgangssituation (Hainer B. Schossig) bietet.
    Wie man es auch formulieren mag, als das Faszinierendste der Skulpturen Schnüttgens muß diese merkwürdige Verbindung von scheinbar einander Ausschließendem gelten: Stein, Statik, Masse, tonnenschweres Gewicht; Leichtigkeit, Bewegung, Fragilität.
    Wenn Sie hier die ausgestellten Zeichnungen intensiv betrachten, werden Sie dies deutlich nachspüren können...
    Lassen Sie mich mit Worten von Hans-Joachim Manske, Direktor der städtischen Galerie Bremen, schließen: "Volker Schnüttgen hat in erstaunlich kurzer Zeit ein eigenständiges künstlerisches Profil erreicht. Er hat mit all seinen Werken eine Form gesucht und gefunden, die die Würde und das Verletzliche des Menschen und des Materials - und damit der Natur - in überzeugenden Symbolen veranschaulicht."
    Mir bleibt zu hoffen, daß der Anblick von Skulpturen Volker Schnüttgens im Kreis Olpe und im Rest des geeinten Europas zu einer vertrauten Selbstverständlichkeit wird.
    Ihnen lieber Volker Schnüttgen noch einmal herzlichen Glückwunsch zu der Auszeichnung und der Jury vielen Dank für diese Entscheidung.

    Ulrike Monreal (Kunsthistorikerin)

    Kreative Knochenarbeit im Paradies vor den Toren Lissabons
    Eine Annäherung an den in Portugal lebenden Bildhauer Volker Schnüttgen - Sauerländer wird mit Olper Kulturpreis ausgezeichnet
    Siegener Zeitung, 20. Juli 1999

    Olpe/Attendorn/Sintra. (buhu) Erste Annäherung. Ein abgelegener, welliger Waldweg, kerzengerade Pinien wiegen sich in der wunderbar kühlen Atlantikbrise, und dann stehen plötzlich zwei Meter Mensch in der Haustür: Volker Schnüttgen. Grobes Schuhwerk, verstaubte Jeans, verschwitztes T-Shirt und darüber ein Lachen, das von einem Ohr bis zum anderen reicht. Kein Wunder, denn hier in dieser sanften Hügellandschaft vor den Toren Lissabons muß das Leben einfach wunderbar sein. Das Meer zum Greifen nah, die Sonne eine verläßliche Freundin und der Tag ein Fest der Sinne. Künstler, ach was: Lebenskünstler müßte man sein.
    Verdorbener Apfel im Paradies
    "Man fragt sich schon manchmal, warum man das alles macht", sagt der Künstler plötzlich. Nanu: Ein verdorbener Apfel im Paradies? "Wenn ich die Schwierigkeiten vorher geahnt hätte, dann hätte ich sicherlich nicht Kunst studiert", legt der 38jährige nach. Ja, aber... "Natürlich macht das Mut, wenn man gerade einen Preis bekommen hat, aber es gab Momente, da hatte ich schon sehr starke Zweifel." Spätestens jetzt wird es ungemütlich realistisch im Garten Eden, verlieren das grobe Schuhwerk, die verstaubten Jeans und das verschwitzte T-Shirt ihre romantische Attitüde. Denn Volker Schnüttgen hat, wie an jedem anderen Tag der Woche auch, zehn Stunden lang in einem Steinmetzbetrieb gearbeitet, hat seinen schlaksigen Körper vom Preßluftbohrer durchschütteln lassen, bei sengender Hitze mit dem Schweißbrenner geflammt und kommt jetzt langsam bei einem Glas Weißwein zur Ruhe.
    Annäherung, zweiter Versuch. Die Steinsägerei Figaljor liegt inmitten einer wenig pittoresken Industrielandschaft, zwischen Lissabon und dem Atlantik. Die Sonne steht heiß und unbarmherzig in ihrem Zenit. Hinter der Lagerhalle, in einer kleinen Nische, umgeben von imposanten Granitblöcken, befindet sich der temporäre Arbeitsplatz von Volker Schnüttgen. Unter dem mächtigen, auf Schienen geführten Lastenkran baumelt ein tonnenschwerer Granitblock. Nur wenige Schritte davon entfernt dirigiert Schnüttgen dieses Spektakel mit ruhiger Hand und einer Fernsteuerung. Endlich gleitet der träge baumelnde Brocken zur Erde, punktgenau auf ein zementiertes Fundament. Knapp vier Meter ragt der Stein nun stolz in die Höhe und wirkt doch eigenartig unentschlossen, beinahe wie zum Umfallen bereit.
    Wer will so etwas haben?
    Fünf Schicksalsgenossen ruhen der Länge nach auf dem Boden. Schon in wenigen Wochen sollen die Blöcke als zwei ineinander verschränkte Torbögen den Vorplatz der Firma Figaljor auflockern. Eine Auftragsarbeit, die zunächst einmal rhetorisches und erst dann bildhauerisches Geschick erforderte. Denn die Kunst will auch in Portugal erst einmal an den Mann gebracht sein. Wer stellt sich schon so ein Monument vor die Haustür? Das Veto kommt prompt: "Ich schaffe eigentlich etwas Anti-Monumentales, denn meine Skulpturen suggerieren, obwohl sie natürlich stabil und sicher sind, immer ein labiles Gleichgewicht, das jederzeit erschüttert werden könnte." Einspruch angenommen. Trotzdem bleibt die Frage: Wer will so etwas haben?
    Annäherung, dritter Anlauf - eine Rundfahrt. Über die ewig verstopften Straßen in der Peripherie Lissabons, vorbei an Prachtvillen aus den 20er Jahren, hinein in die Elendsquartiere des ausklingenden Jahrtausends. Endlich, an einer baumbestandenen Seitenstraße, ein Park, und in dessen Mitte ruht unübersehbar eine Schnüttgen-Skulptur. Kinder spielen drumherum, Schnüttgen bleibt in einiger Entfernung stehen, beinahe so, als fürchte er sich vor dem Wiedersehen mit einer ehemaligen Geliebten. Ein paar Kilometer weiter. Gleich fünf Straßen treffen sich an diesem Verkehrskreisel, in dessen Mitte die nächste Skulptur ruht. Weiter geht's. Zurück am Meer, an einer schmalen Ausfallstraße ruht..., na ja, schon klar. Kunst im öffentlichen Raum sagt man dazu wohl. Die Portugiesen haben Spaß daran und Geld dafür: "Im Unterschied zu Deutschland wird hier sogar kurz vor der Wahl noch Geld für Kultur ausgegeben, nur um zu zeigen, daß etwas gemacht wird." Vielleicht doch ein Paradies? Annäherung, größtmögliche Nähe. Abendstimmung an der Praia da Adraga, einer zerklüfteten Sandstrandnische, nur wenige Kilometer nördlich von Cabo da Roca, westlichster Zipfel des europäischen Festlands. Der Ozean schiebt ruhige Wellen gegen die schroffen Felsen, die begierig die letzten Sonnenstrahlen aufsaugen. Der Blick geht hinaus aufs Meer: "Ich wollte immer an den Tellerrand", lächelt Schnüttgen, "und zumindest geographisch habe ich ihn auch gefunden." Auch nach acht Jahren scheinbar keine Spur von Heimweh oder anderem sentimentalem Klimbim, oder doch? "Natürlich gibt es Sehnsucht, auch nach dem Sauerland, nach meinen Freunden und der Familie", erlaubt sich Schnüttgen dann doch einen flüchtigen, melancholischen Schauer. Trotzdem kein Gedanke an ein Zurück, höchstens, wenn er in Deutschland ist: "Richtiges Heimweh habe ich nur nach Portugal."
    Kein Wunder. Was hätte ihm auch besseres passieren können? Hier in Portugal hat er Steinbrucharbeiter gefunden, die ihm helfen und sich außerdem auf seine Kunst einlassen. Vielleicht nicht unbedingt intellektuell, aber doch emotional und damit elementar. Hier hat er Unternehmer kennengelernt, die seine Arbeit ideell und finanziell unterstützen, hier hat er sich durchgesetzt, obwohl er am Anfang nicht ein einziges Wort Portugiesisch sprach, hier hat er die schöne Eugénia erobert und mit ihr ein Haus gebaut. Der kleine Volker, der schon als kleiner Junge gerne Steine zertrümmerte, um deren Staub in Gläser zu füllen; die glücklich glücklose Zeit als Schießbudenfigur im Tor des SV Listerscheid; die elterlichen Sorgenfalten nach seiner Studienentscheidung; die ersten großen Ausstellungserfolge; das Ende seiner Studienzeit in Bremen; der Absprung nach Portugal ohne Netz und doppelten Boden - das alles hat seinen Platz: im Fotoalbum des Herzens
    Olper Kulturpreis-Träger
    Abschied, letzte Klappe. Um halb acht geht der Wecker. Die klobigen Schuhe stehen vor der Tür, die Jeans wird am Ende der Woche gewaschen, nur das T-Shirt ist frisch. Der Himmel bedeckt, die Pinien starr und der Atlantik stumm, das Lächeln da. In wenigen Wochen muß die tonnenschwere Skulptur auf dem Hof von Figaljor stehen. Was danach kommt, Schulterzucken. Vielleicht ein neuer Steinbruch im trostlosen portugiesischen Hinterland, dem Alentejo. Vielleicht ein neuer Auftrag, vielleicht eine neue Dürrezeit, vielleicht noch einmal das große Kofferpacken und damit verbunden der Sprung über den Tellerrand hinweg, "nach Südamerika oder so". Ganz sicher aber ein kurzes Rendezvous mit der eigenen Geschichte, wenn Volker Schnüttgen im Olper Kreishaus am 9. August der Kulturpreis des Landkreises verliehen wird.

    Von Burkhard Hupe
    Siegener Zeitung

    Galerie Gerhard feiert Debüt auf dem Holzmarkt
    Wittgensteiner Wochenpost, 16. Juni 1999

    Bad Berleburg. (jr) Der "2. Wittgensteiner Holzmarkt" wirft bereits seine Schatten voraus. So läßt sich dann auch das emsige Treiben in der Galerie Gerhard am Bad Berleburger Goetheplatz recht leicht erklären, wo die Vorbereitungen für die Holzmarkt-Premiere bereits auf Hochtouren laufen. Die Besucher dürfen sich diesmal auf einen künstlerischen "Leckerbissen" der nicht ganz alltäglichen Art freuen, denn für sein Debüt hat sich der Galerist Gerd Gerhard einen besonderen Clou einfallen lassen. Zahllose Telefonate, Organisationstalent und nicht zuletzt die hervorragenden Insiderkontakte haben schließlich zum Erfolg geführt: Mit der Verpflichtung der beiden international renommierten Künstler Arlindo Arez und Joachim Feldmeier ist dem Galeristen der große Wurf gelungen.
    In den Holzskulpturen von Arlindo Arez (42) ist noch die enge Verwandtschaft zu den Bäumen spürbar, die von dem portugiesischen Bildhauer bewußt gewahrt wird. Im Mittelpunkt seines Werks stehen die erotischen Frauen-Torsos. Der Künstler arbeitet seine Figuren aus dem Holz heraus und nutzt dabei seine ursprüngliche Form und Maserung. Arlindo Arez verwendet nur bereits geschlagenes Holz, das er zumeist im Wald findet. Dies ist Teil seiner Philosophie. Mit seiner künstlerischen Bearbeitung verleiht er dem Holz einen neuen Sinn. Und zugleich leben die Bäume in den Skulpturen fort. Seine Arbeiten werden in verschiedenen Galerien in Portugal, Spanien, Österreich und Deutschland ausgestellt und befinden sich in zahlreichen privaten Sammlungen im In- und Ausland.
    Indes wird der aus Kaufbeuren stammende Joachim Feldmeier (50) von den Kunstkritikern als wahrer Zauberer der Farbholzschneidekunst bezeichnet. In souveräner und experimenteller Manier findet der Künstler zu zarten Farbabstufungen in vielfältigen Nuancen und Schattierungen, flimmernden Rastern und lebendigen Strukturen ohne geometrische Form. Seine imposanten Holzschnittdrucke sorgten bereits bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland für Furore. Eine besondere Ehre wurde Feldmeier zuteil, als er 1997 vom Bundesverband Deutscher Kunstverleger eingeladen wurde, auf der "art multiple" in Düsseldorf, Europas größter Grafikmesse, die hohe Kunst des Holzschneidens vorzuführen.
    Beide Künstler werden an beiden Tagen persönlich anwesend sein und die Besucher in die hohe Kunst der kreativen Holzbearbeitung einweihen. Während Joachim Feldmeier aus Termingründen bereits am Sonntagabend abreisen muß, wird Arlindo Arez bis Mittwoch, den 23. Juni, in der Galerie Gerhard am Bad Berleburger Goetheplatz tätig sein. Allen Kunstinteressierten wird somit die Möglichkeit gegeben, dem renommierten portugiesischen Bildhauer in einem persönlichen Gespräch zu begegnen.
    Unter dem Motto "Fassaden erzählen Geschichten" werden auf dem 2. Wittgensteiner Holzmarkt zudem erstmals kleine, chilenische Wandreliefs zu sehen sein. Bei den sogenannten "Retablos" handelt es sich um ideenreiche, mit unterschiedlichen Fundstücken, Gips, Beton, Ton und Farbe gestaltete, kleine, poetische Fassadenansichten aus den Ateliers einiger chilenischer Kunsthandwerker. Ein liebenswerter Charme ist diesen Wandreliefs mit ihren pastellenen, warmen Farben, ihrer lebendigen Materialvielfalt und ihrem scheinbar improvisierten Charakter eigen. Die Beschäftigung mit diesen Werken verspricht eine vergnügliche Reise in die eigene Welt der Phantasie.
    Ausführliche Informationen über den portugiesischen Künstler Arlindo Arez sowie die chilenischen Wandreliefs finden Sie im Internet unter
    http://www.galerie-gerhard.com
    .
    Wittgensteiner Wochenpost

    Kulturpreis für Attendorner Bildhauer
    Westfalenpost, 29. Mai 1999

    Kreis Olpe. (hh) Volker Schnüttgen (38) erhält den mit 10.000 Mark dotierten Kulturpreis des Kreises Olpe. Die Jury entschied sich für den aus Attendorn-Papiermühle stammenden Bildhauer wegen seines bedeutenden Gesamtwerks, das von einer eigenständigen künstlerischen Aussage geprägt ist. Schnüttgen wurde unter anderem bei der 5. "Mostra de Escultura" im portugiesischen Amadora ausgezeichnet und machte beim Wettbewerb um ein Mahnmal für das ehemalige Konzentrationslager Obernheide von sich reden. Eine seiner Arbeiten, eine 3,5 Meter hohe Granitskulptur, ziert den Kirchplatz in Werl-Hilbeck.
    Westfalenpost

    Reynaldo K'akachi zu Gast in der Galerie Gerhard
    Wittgensteiner Wochenpost, 29. Mai 1999

    Bad Berleburg. (jr) Zum Abschluß der sehr erfolgreichen Einzelausstellung "Kunst aus Peru" wird der Maler Reynaldo Ari Apaza K'akachi noch einmal zu Gast in Bad Berleburg sein. Während der kleinen Finissage am morgigen Sonntag, 30. Mai, in der Zeit von 11.00 bis 15.00 Uhr werden alle Kunstinteressierten somit noch einmal die Möglichkeit haben, dem anwesenden Künstler in einem persönlichen Gespräch zu begegnen.
    Die in den vergangenen Monaten in der Galerie Gerhard am Goetheplatz ausgestellten Bilder wird Reynaldo K'akachi anschließend mit nach Bremen nehmen. Für alle Liebhaber der südamerikanischen Kunstszene sei allerdings angemerkt, daß der peruanische Maler seine neuesten Kreationen vorstellen wird, so daß die kleine Finissage gleichzeitig als kleine Vernissage betrachtet werden kann.
    In der Galerie Gerhard sind ständig einige ausgewählte Werke aller vertretenen Künstler zu sehen. Nähere Informationen über Reynaldo Ari Apaza K'akachi sind im Internet unter http://www.galerie-gerhard.com zu finden.
    Wittgensteiner Wochenpost

    Ein Gefühl von Ergriffenheit
    Galerie Gerhard zeigt bis zum 31. Juli Ölbilder von Mario Tapia
    Siegener Zeitung, 18. Mai 1999

    Bad Berleburg. (ciu) Die Welt, die er malt, ist farbig, klar und doch niemals einfach strukturiert, ist lebendig und voller Melancholie zugleich. Der chilenische Künstler Mario Tapia, 1970 nach Italien emigriert, hat nie von seiner Heimat lassen können. Er zeigt das unglaublich Schöne dieser südamerikanischen Landschaft und die historische Tragik dieses Landes und seiner Menschen.
    Es sind häufig wiederkehrende Motive, die seine Ölbilder durchziehen: das Unterwegssein entwurzelter Land(s)leute, der Hahn, vielleicht als Symbol von unerschütterlicher, aufrechter Stärke, der beseelte zweigesichtige Mond, der wie die dunklen Berge, schlafende Riesen, und die Wolke am Himmel menschliche Züge trägt.
    Der Bad Berleburger Galerist Gerd Gerhard stellt bis zum 31. Juli überwiegend neue Arbeiten von Mario Tapia aus, die zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sind. Wer sich auf den magischen Realismus, die Poesie dieser Bilder einläßt, den beschleicht unweigerlich ein Gefühl von Ergriffenheit. So dicht, so aussagekräftig sind Tapias Chile-Darstellungen. Fast fürchtet man etwa, die stille Zweisamkeit des Paares beim Abendgebet zu stören. Und dem geheimnisvollen Charme der nächtlichen Prozession kann sich der Betrachter nur schwer entziehen. Manche, wenn auch nur wenige Bilder strahlen Fröhlichkeit aus. Obschon Tapia auch lebhafte Marktszenen, Musik und Tanz eingefangen hat.
    In weit über 100 Ausstellungen hat Mario Tapia, der seit zehn Jahren an der Städtischen Akademie in Peschiera Borromeo (Mailand) lehrt, ein breites Publikum nachhaltig beeindruckt. Erst seit 1981 lebt er, Keramiker von Beruf, als freischaffender Maler und Bildhauer. Immer ist sein Engagement auch ein politisch-soziales. So veranstaltet er seit 1991 Keramikkurse für Frauen in einem Mailänder Gefängnis; außerdem arbeitet er mit Kindern in Grundschulen und gibt Fortbildungskurse für Lehrer.
    Siegener Zeitung

    "Kunst und Wein" mit Tapia-Bildern
    Vernissage in der Galerie Gerhard
    Westfälische Rundschau, 15. Mai 1999

    Bad Berleburg. (jr) Am Sonntag findet unter dem Motto "Kunst und Wein" ab 13 Uhr eine Vernissage in der Galerie Gerhard am Goetheplatz statt. Es werden 23 Bilder des chilenischen Malers Mario Tapia zu sehen sein. Ausstellungsdauer: 16. Mai bis 31. Juli.
    Auch wenn der Künstler nicht zur Ausstellungseröffnung anwesend sein kann, werden sich die Betrachter seiner Werke schnell in seine chilenische Heimat versetzt fühlen. Für die musikalische Untermalung zeigt sich ab 16 Uhr die chilenische Band "Ortiga" verantwortlich. Anschließend wird die Gruppe ab 20 Uhr im Tonkrug - im Rahmen eines Chilenischen Abends mit landestypischen Spezialitäten - auftreten.
    Von 15 bis 17 Uhr findet im Gewölbekeller der Galerie Gerhard eine Weinprobe statt. Telefonische Anmeldung (0 27 51 / 75 22) ist erforderlich.
    Mario Tapia, 1939 im chilenischen Valdivia geboren, studierte Kunstgeschichte, legte sein Examen als Innenarchitekt ab und spezialisierte sich auf keramische Arbeiten. Nach seiner Arbeit als Assistent am Lehrstuhl für Malerei, Bildhauerei und Keramik wurde er in diesen Fächern zum Professor ernannt. Später repräsentierte er sein Land als Mitglied des "Chilenischen Zeitgenössischen Kunstmuseumjs" auf der EXPO 1970 in Japan und auf der Kunstmesse in Lausanne. Im selben Jahr emigrierte er mit seiner Familie nach Italien.
    Der erste Eindruck von Mario Tapias Gemälden ist ein ganz außergewöhnlicher: Formen, Linien, freie Flächen und Farben sind in solch einer perfekten Weise zusammengebracht, daß man sich nicht vorstellen kann, noch ein neues Detail hinzuzufügen oder wegzunehmen.
    Seine Bilder sind angefüllt mit Symbolismus und Poesie. Durch die sorgfältige Komposition seiner Werke weckt Mario Tapia Sensibilität bei der Betrachtung, Sensibilität für die indianische Architektur, für die originellen, vermenschlichten Monde und Sonnen, für Gebirge mit steinernen Lippen, aus denen Wasser fließt, für weiblich geformte Wolken, voll gefüllt mit milchigem Regen und für die charakteristischen Profile der Indianer, die ihre ureigene Identität ausdrücken.
    Informationen über Tapia stehen im Internet unter der URL http://www.galerie-gerhard.com zur Verfügung.
    Westfälische Rundschau

    Chilenisches Ambiente
    Westfalenpost, 15. Mai 1999

    Bad Berleburg. (jr) Am Sonntag wird die Bad Berleburger Oberstadt von einem stimmungsvollen, chilenischen Ambiente geprägt sein. Unter dem Motto "Kunst und Wein" findet ab 13 Uhr eine Vernissage in der Galerie Gerhard am Goetheplatz statt. Es werden 23 Bilder des chilenischen Malers Mario Tapia zu sehen sein. Ausstellungsdauer: 16. Mai bis 31. Juli.
    Für die musikalische Untermalung zeigt sich ab 16 Uhr die chilenische Band "Ortiga" verantwortlich, die mit typisch südamerikanischen Klängen für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen wird. Anschließend wird die Gruppe ab 20 Uhr einen Gastauftritt im Tonkrug haben. Von 15 bis 17 Uhr findet im Gewölbekeller der Galerie Gerhard eine Weinprobe für erlesene Weine aus Chile (mit Anmeldung) statt.
    Westfalenpost

    Mario Tapia stellt seine Werke in der Galerie Gerhard aus!
    Live-Musik und Weinprobe runden das Programm ab

    Wittgensteiner Wochenpost, 15. Mai 1999

    Bad Berleburg. (jr) Südamerika-Fans aufgepaßt! Am morgigen Sonntag, 16. Mai, wird die Bad Berleburger Oberstadt von einem stimmungsvollen, chilenischen Ambiente geprägt sein. Eine kulturelle Veranstaltung der nicht ganz alltäglichen Art wirft bereits ihre Schatten voraus: Unter dem Motto "Kunst und Wein" findet ab 13 Uhr eine Vernissage in der Galerie Gerhard am Goetheplatz statt.
    Es werden insgesamt 23 Bilder des chilenischen Malers Mario Tapia zu sehen sein. Ausstellungsdauer: 16. Mai bis 31. Juli.
    Auch wenn der Künstler diesmal nicht zur Ausstellungseröffnung anwesend sein kann, werden sich die Betrachter seiner Werke schnell in seine chilenische Heimat versetzt fühlen. Für die musikalische Untermalung zeigt sich ab 16 Uhr die chilenische Band "Ortiga" verantwortlich, die mit typisch südamerikanischen Klängen für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen wird.
    Anschließend wird die Gruppe ab 20 Uhr einen Gastauftritt im "Tonkrug" haben. Unter dem Motto "Chilenischer Abend" will Inhaber Riccardo Martini seine Gäste mit landestypischen Spezialitäten verwöhnen.
    Von 15 bis 17 Uhr findet im Gewölbekeller der Galerie Gerhard eine Weinprobe mit Heinz Wattler, Importeur und Spezialist für erlesene Weine aus Chile, statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine telefonische Voranmeldung gebeten, Tel. (0 27 51) 75 22.
    Mario Tapia wurde am 3. Juli 1939 im Süden von Chile, in Valdivia, geboren. Er studierte Kunstgeschichte an der "Universität von Chile" in Santiago, legte sein Examen als Innenarchitekt ab und spezialisierte sich auf keramische Arbeiten. Nach seiner Arbeit als Assistent am Lehrstuhl für Malerei, Bildhauerei und Keramik wurde er in diesen Fächern zum Professor ernannt. Später repräsentierte er sein Land als Mitglied des "Chilenischen Zeitgenössischen Kunstmuseums" auf der EXPO 1970 in Japan und auf der Kunstmesse in Lausanne. Im selben Jahr emigrierte er mit seiner Familie nach Italien in einen Vorort von Mailand.
    Seit 1950 hat er über 30 Ausstellungen in Chile und mehr als 70 in Italien, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und in der Schweiz ausgerichtet. Seine Arbeiten fanden beim Publikum stets einen großen Anklang. Der erste Eindruck von Mario Tapias Gemälden ist ein ganz außergewöhnlicher: Formen, Linien, freie Flächen und Farben sind in solch einer perfekten Weise zusammengebracht, daß man sich nicht vorstellen kann, daß man noch ein neues Detail hinzufügen oder wegnehmen könnte.
    Seine Bilder sind angefüllt mit Symbolismus und Poesie. Durch die sorgfältige Komposition seiner Werke weckt Mario Tapia Sensibilität bei der Betrachtung, Sensibilität für die indianische Architektur, für die originellen, vermenschlichten Monde und Sonnen, für Gebirge mit steinernen Lippen, aus denen Wasser fließt, für weiblich geformte Wolken, voll gefüllt mit milchigem Regen und für die charakteristischen Profile der Indianer, die ihre ureigene Identität ausdrücken.
    Ausführliche Informationen über den chilenischen Maler Mario Tapia und seine künstlerischen Werke stehen im Internet unter der URL http://www.galerie-gerhard.com zur Verfügung.
    Wittgensteiner Wochenpost

    Abend mit edlen Tropfen und literarischen "Leckerbissen"
    Kapverdischer Autor Germano Almeida las in der Galerie Gerhard aus seinem Erstlingsroman

    Westfälische Rundschau, 19. März 1999

    Bad Berleburg. (jr) Unter dem Motto "Literatur und Wein" fand in der Galerie Gerhard am Goetheplatz eine Veranstaltung der nicht ganz alltäglichen Art statt.
    Der kapverdische Autor Germano Almeida las aus seinem Erstlingsroman "Das Testament des Herrn Napumoceno", den die Kritiker als Meisterwerk der kapverdischen Literatur feierten. Dieser literarische Leckerbissen wurde durch die Verkostung edler portugiesischer Weine abgerundet. Auf seiner Litera-"Tour" durch Deutschland mit Stationen in Köln, Berlin, Leipzig und Trier gastierte der 1945 auf der Insel Boavista geborene und heute dort als Rechtsanwalt lebende Autor zunächst in Bad Berleburg.
    Bei Kerzenlicht zog Almeida die 30 begeisterten Zuhörer mit seiner ruhigen und sanften Stimme schnell in seinen Bann. In seinem Roman entlarvt der Autor die Scheinheiligkeit der öffentlichen und privaten Moral.
    Der Protagonist Napumoceno besitzt die begnadete Intuition des bauernschlauen Halbgebildeten, die schillernde Ausstrahlung eines mit unerschütterlicher Naivität ausgestatteten Lebenskünstlers, der sich in den Krisen seines Lebens mit Volksweisheiten zu behelfen weiß, der sich die tollsten Freiheiten herausnimmt, den Ehrgeiz eines, der von ganz unten kommt und in die feine Gesellschaft aufsteigen will.
    Almeidas wichtigstes künstlerisches Mittel ist der Humor. Er beherrscht die Spielarten der literarischen Komik: Ironie und Sarkasmus, Wortspiel und slapstickartige Situationskomik pointieren seine gesellschaftspolitischen Beobachtungen. Der Übersetzerin Sabine Müller-Nordhoff gelang es hervorragend, während der Lesung und der anschließenden Diskussion als sprachliches Bindeglied zu fungieren und so die Veranstaltung zu einem außergewöhnlichen Erlebnis werden zu lassen.
    Ausführliche Informationen über den Autor Germano Almeida und seine literarischen Werke stehen im Internet unter der URL http://www.galerie-gerhard.com zur Verfügung.
    Westfälische Rundschau

    Übersetzerin traf in Berleburg erstmals kapverdischen Autor
    Germano Almeida las aus "Testament des Herrn Napumoceno"

    Siegener Zeitung, 17. März 1999

    Bad Berleburg. Kann über den eher formal und nüchtern ablaufenden Akt einer Testaments-vollstreckung ein humorvoller Roman geschrieben werden, der zudem das Prädikat "äußerst gelungen" tragen darf? Die Kritiker in Portugal waren sich einig, als sie das Werk des kapverdischen Autors Germano Almeida "Das Testament des Herrn Napumoceno" 1991 in den höchsten Tönen lobten und von einer Sternstunde kapverdischer Literatur sprachen. Die Übersetzerin Sabine Müller-Nordhoff versuchte zwar mehrmals, in einer Expertise auch deutsche Verlage für das Buch zu interessieren, stieß bei ihnen jedoch auf taube Ohren.
    Müller-Nordhoff wollte Türen öffnen
    Inzwischen ist Germano Almeida auf dem deutschen Literaturmarkt kein unbeschriebenes Blatt mehr: Sein Roman wurde 1996 verfilmt und inzwischen auch ins Deutsche übersetzt. Es war somit eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Bad Berleburger Galerist Gerd Gerhard den Autor an den Goetheplatz einlud, um dessen ersten Erfolgsroman vorzustellen. Ein kleiner Kreis von Literaturfreunden fühlte sich jetzt nicht nur von der sonoren Stimme Almeidas vereinnahmt, sondern lauschte gespannt und angeregt den Ausführungen des Schriftstellers, die von Sabine Müller-Nordhoff übersetzt wurden.Für sie war es ein Zusammentreffen der besonderen Art. Erstmals traf sie den Autor persönlich, dem sie Mitte der 90er Jahre vergebens versucht hatte, eine Tür auf dem deutschen Literaturmarkt zu öffnen.
    Alltagsgeschichten entlarven die Moral
    Almeida, der in Sao Vicente auf den Kapverden als Rechtsanwalt arbeitet, erzählt von banalen, ja fast belanglosen Alltagsgeschichten, die er versteht in ein humorvolles Korsett zu zwängen. Sie wirken dadurch nicht nur komisch, ironisch und sarkastisch, sondern entlarven gleichzeitig die öffentliche und private Moral auf den Kapverden und überall sonst auf der Welt. Beim Lesen eines Testaments war Almeida die Idee gekommen, die fiktive Geschichte des Herrn Napumoceno zu schreiben, der Prototyp eines Händlers, der zwischen den vor der Westküste Afrikas gelegenen Kapverden seine Geschäfte betreibt und dessen Biographie auch ein Spiegel gesellschaftspolitischer Zustände darstellt. In Köln, Trier und Leipzig gab der Jurist ebenfalls Kostproben seines schriftstellerischen Könnens und plauderte aus dem Testament des Herrn Napumoceno.
    Siegener Zeitung

    Lesung mit Musik
    Almeida zu Gast
    Westfalenpost, 12. März 1999

    Bad Berleburg. (jösch) "Laßt uns noch einmal seine Stimme hören." Eine Lesung mit Musik in der Stimme, die Melodie der portugiesischen Sprache ist es, die Gerd Gerhard, Besitzer der gleichnamigen Berleburger Galerie, und die übrigen Zuhörer so in ihren Bann schlägt. Allein der Name des Autors, der in der kerzenlicht-heimeligen Atmosphäre der Galerie am Mittwoch abend Literatur und Weine zu einem sinnlichen Erlebnis verband, ist Musik in den Ohren: Germano Almeida, einer der großen literarischen Söhne Portugals, 1945 auf der Insel Boavista geboren, Rechtsanwalt.
    Sein Roman "Das Testament des Herrn Napucomeno" feierten die Kritiker als ein Meisterwerk der kapverdischen Literatur. Die slapstickartige Situationskomik, die warme Hintergründigkeit seiner Erzählweise, mit der Almeidas Geschichten die oberflächlich so alltäglichen Dinge sezieren, entlarven geschickt die Scheinheiligkeit der öffentlichen und privaten Moral. Verständlich für alle: Dank der Übersetzung von Sabine Müller-Nordhoff.
    Westfalenpost

    Literatur und Weinverkostung
    Westfalenpost, 3. März 1999

    Bad Berleburg. Ein kulturelles Ereignis der besonderen Art wirft bereits seine Schatten voraus: Unter dem Motto "Literatur und Wein" gastiert am Mittwoch, 10. März (Beginn: 19.30 Uhr), der kapverdische Autor Germano Almeida in der Galerie Gerhard am Goetheplatz 6 in Bad Berleburg. Dieser literarische Leckerbissen wird durch die Verkostung mit edlen portugiesischen Weinen abgerundet. Der Autor, 1945 auf der Insel Boavista geboren, lebt heute als Rechtsanwalt in Sao Vicente auf den Kapverden. In seinen Romanen entlarvt Almeida die Scheinheiligkeit der öffentlichen und privaten Moral auf den Kapverden (und anderswo).
    Westfalenpost

    Germano Almeida liest in der Galerie Gerhard
    Romane und Weine

    Westfälische Rundschau, 2. März 1999

    Bad Berleburg. Unter dem Motto "Literatur und Wein" gastiert am Mittwoch, 10. März (Beginn: 19.30 Uhr), der kapverdische Autor Germano Almeida in der Galerie Gerhard in Bad Berleburg. Zur Autorenlesung werden portugiesische Weine verkostet. Der Autor, 1945 auf der Insel Boavista geboren, ging mit 18 Jahren nach Lissabon, studierte Jura und lebt heute als Rechtsanwalt in Sao Vicente auf den Kapverden. In seinen Romanen entlarvt Almeida die Scheinheiligkeit der öffentlichen und privaten Moral. Sein wichtigstes künstlerisches Mittel ist der Humor. Er beherrscht die Spielarten der literarischen Komik: Ironie und Sarkasmus, Wortspiel und slapstickartige Situationskomik pointieren seine gesellschaftspolitischen Beobachtungen. Die Übersetzung der Lesung und anschließenden Diskussion übernimmt Sabine Müller-Nordhoff. Gleichzeitig zu der Lesung findet eine Weinprobe unter der Leitung von Theo Morgenschweiß mit portugiesischen Weinen statt.
    Westfälische Rundschau
Linie

2000

Themenauswahl | Aktuelles | Die Künstler | Wir über uns... | Service | Pressearchiv | Gewinnspiel
Bestellungen | Gästebuch | FAQ | Site-Map


Besuchen Sie auch unseren WEIN-Shop!

Copyright © Galerie Gerhard
Updated: November 21
st, 01
Online since August 1998
galerie.gerhard@t-online.de jr webdesign: Ihr Partner für professionelle Internetlösungen