Presseartikel

1998
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    "Kunst aus Peru" faszinierte die Besucher!
    Reynaldo K'akachi stellte sich in Bad Berleburg vor

    Wittgensteiner Wochenpost, 5. Dezember 1998

    Bad Berleburg. (vö) Reynaldo K'akachi ist 38 Jahre alt und arbeitet mit großem Erfolg als Künstler. Mit dem Ziel, kulturelles Verständnis für sein Heimatland, Freundschaft und Zusammenarbeit zu fördern, ist der Peruaner seit 1993 auch in Europa unterwegs.
    Für den Bad Berleburger Galeristen Gerd Gerhard Grund genug, den engagierten Südamerikaner für eine Ausstellung in der Odebornstadt zu gewinnen. Am vergangenen Sonntag stellte sich Reynaldo K'akachi dem Wittgensteiner Publikum vor und eröffnete zugleich seine Ausstellung "Kunst aus Peru", die noch bis zum 31. Januar 1999 in der Galerie am Goetheplatz zu besichtigen ist.
    K'akachi hat sich auf eine spezielle Mischtechnik aus Ölfarbe und Sand spezialisiert und kreiert damit Stein- und Holzobjekte. "Mir ist es sicherlich gelungen, meine Arbeitstechnik in den vergangenen Jahren weiterzuentwickeln, doch natürlich möchte man sich ständig verbessern", erläutert der 38jährige, der mittlerweile über hervorragende Deutschkenntnisse verfügt. Dem Peruaner gelingt es in seinen Werken, Tradition und Gegenwart verschmelzen zu lassen. Dabei versucht er, die reiche kulturelle und spirituelle Geschichte seines Volkes, Elemente aus der Mythologie und die heute noch vorhandene Verbundenheit von Mensch und Natur in Form von Bräuchen, Tänzen und Musik zum Ausdruck zu bringen. Große Bedeutung haben zum Beispiel Sonne und Mond, die in vielen Bildern zu sehen sind, sowie Figuren als Abwandlungen mythischer Erzählungen. Auch die geometrischen Muster, die schon in Vorinka-Kulturen auftauchten, finden sich wieder. Generell erweisen sich K'akachis Werke als sehr vielschichtig. Das läßt sich unter anderem am Motiv des Fischkopfes erklären, der oft in einer Richtung als Fischkörper, in der anderen als Menschenkörper ausläuft. Der Fisch hat in der Inkatradition zum einen die Bedeutung entstehenden Lebens, symbolisiert aber gleichzeitig den Fischreichtum des Titicacasees. Auch Ausschnitte aus der Inka-Schrift tauchen in einigen Bildern auf, die neben aller Bedeutsamkeit sehr ästhetisch sind.
    Daß Reynaldo K'akachi, der nach eigenen Angaben "seit frühester Kindheit malt", auch als Musiker eine überaus gute Figur abgibt, stellte er mit dem Instrument "Siku" eindrucksvoll unter Beweis. Der Mensch K'akachi ist ebenso interessant wie seine Werke selbst!

    Wittgensteiner Wochenpost

    Tradition und Moderne auf Holz und Stein
    K'akachis Arbeiten bis Ende Dezember in Galerie Gerhard

    Westfälische Rundschau, 2. Dezember 1998

    Bad Berleburg. (lpd) Wohlige Wärme strahlen die Bilder von Reynaldo K'akachi aus. Die Arbeiten des 38jährigen Peruaners sind noch bis Ende Dezember in der Galerie Gerhard zu sehen.
    "Ich wollte etwas Neues finden, eine neue Technik entwickeln." So variierte der Peruaner K'akachi sein Malen: Sand, Pigmentpulver und Ölfarben trägt der Südamerikaner auf Leinwand, Holz und Stein auf.
    Vielseitig zeigt sich der Künstler auch bei der Themenwahl: Traditionelle Motive wie Figuren der Inka-Kultur aber auch moderne Symbole sind auf K'akachis Bildern zu sehen. Alle Bilder sind in einem warmen Grundton gemalt. Er tendiert ins Dunkelgelb. Diese Farbe mischt der Südamerikaner aus Sand- und Erdfarben.
    Der Malerei hat sich Reynaldo K'akachi bereits frühzeitig verschrieben: "Schon mit vier Jahren habe ich im Kindergarten gemalt. Auch in der Schule war Malen meine Lieblingsbeschäftigung." Neben der Malerei liebt der Peruaner auch Musik. Der Rockmusik gehört seine Leidenschaft: "Ich spiele mehrmals in der Woche E-Gitarre. In Lima habe ich eine Band."
    Bereits zum zweiten Mal stellt der südamerikanische Künstler in der Bad Berleburger Galerie Gerhard aus. K'akachi lernte Gerd Gerhard über eine Galeristin in der Nähe von Hamburg kennen. In Bad Berleburg stellte K'akachi das erste Mal seine phantasievollen Bilder 1997 aus. Zusammen mit anderen peruanischen Künstlern war er damals in der Kurstadt gewesen. Damals nannte sich die Künstler-Gruppe Expresión Perú.

    Westfälische Rundschau

    Werke auf Stein und Holz verweisen auf Geschichte
    Peruanischer Künstler zeigt Arbeiten in Berleburg
    Westfalenpost, 1. Dezember 1998

    Bad Berleburg. Der peruanische Künstler Reynaldo K'akachi stellt noch bis Ende Dezember seine Werke in der Galerie Gerhard am Bad Berleburger Goetheplatz aus.
    Seine Werke spiegeln ein Stück der Emanzipation Perus von der im Kolonialzeitalter aufgedrückten europäischen Kultur wider. Reynaldo K'akachi verzichtet öfter auf die für uns gewohnte Leinwand. Er malt auf Holz oder Steine. Und auch mit einfacher Ölfarbe gibt sich der 38jährige nicht zufrieden. Bei vielen Werken benutzt er eine spezielle Mischung aus Sand und Farbe.
    Noch viel deutlicher macht sich die Rückkehr zu den Wurzeln der peruanischen Kultur aber in den Inhalten seiner Bilder bemerkbar. Er läßt sich inspirieren von den Sagen und Überlieferungen seiner Vorfahren, von der Symbolik und den Musterungen der Anden. So modern die Motive seiner Bilder auch wirken, sie haben immer einen Ursprung in der Geschichte seines Volkes.
    So ist in seinen neuesten Werken immer das "Siku", eine spezielle peruanische Form der Panflöte, ein Thema. Das Instrument besteht aus zwei Teilen, die auch von zwei Menschen zusammen gespielt werden können. Ein Symbol für die alte peruanische Auffassung vom einvernehmlichen Geben und Nehmen zwischen den Menschen.
    So hat jedes von K'akachis Bildern seine Geschichte. Der Peruaner zeigte sich auch als künstlerisches Multitalent. Bei der Ausstellungseröffnung gab er eine Kostprobe seines Könnens als Panflöten-Spieler. Schließlich war er 15 Jahre lang Musiker in Lima.

    Von Michael Koch

    Westfalenpost

    "Kunst aus Peru" in der Galerie Gerhard!
    Reynaldo K'akachi stellt seine neuen Bilder aus

    Wittgensteiner Wochenpost, 28. November 1998

    Bad Berleburg. (jr) "Kunst aus Peru" lautet der Titel der Ausstellung, die am morgigen Sonntag, 29. November, um 14.00 Uhr in der Galerie Gerhard in Bad Berleburg eröffnet wird. Bis zum 31. Januar 1999 zeigt der peruanische Künstler Reynaldo K'akachi (38) seine neuen Werke. Zum ersten Mal werden mit einer speziellen Mischtechnik aus Ölfarbe und Sand bemalte Stein- und Holzobjekte zu sehen sein.
    K'akachi gelingt es in seinen Werken, Tradition und Gegenwart verschmelzen zu lassen. Dabei versucht er die reiche kulturelle und spirituelle Geschichte seines Volkes, Elemente aus der Mythologie und Natur in Form von Bräuchen, Tänzen und Musik zum Ausdruck zu bringen. Große Bedeutung haben zum Beispiel Sonne und Mond, die in vielen Bildern zu sehen sind, sowie Figuren als Abwandlungen mythischer Erzählungen. Auch die geometrischen Muster, die schon in Vorinka-Kulturen auftauchten, finden sich wieder.
    Dabei wurden sowohl traditionelle, erdige Farbtöne verwendet als auch moderne, grellere Schattierungen, die den Bezug zur Gegenwart herstellen. Viele seiner Gemälde sind in einer speziellen Mischtechnik aus Ölfarbe und Sand erstellt worden. Generell erweisen sich K'akachis Werke als sehr vielschichtig. Das läßt sich unter anderem am Motiv des Fischkopfes erklären, der oft in einer Richtung als Fischkörper, in der anderen als Menschenkörper ausläuft.
    Der Fisch hat in der Inkatradition zum einen die Bedeutung entstehenden Lebens, symbolisiert aber gleichzeitig den Fischreichtum des Titicacasees, den nicht einmal die Spanier leerfischen konnten. Auch Ausschnitte aus der Inka-Schrift tauchen in einigen Bildern auf, die neben aller Bedeutsamkeit sehr ästhetisch sind. Bereits im vergangenen August stellten Reynaldo K'akachi sowie zehn weitere Kunstakademie-Absolventen (1988 bis 1990) aus Lima ihre Werke unter dem Titel "Expresión Perú" in der Galerie Gerhard aus. Das Publikum zeigte sich begeistert von der künstlerischen Umsetzung der kulturellen und spirituellen Geschichte des Andenstaates; insbesondere die musikalische Einstimmung des Künstlers und Musikers K'akachi mit den landestypischen Instrumenten Panflöte, Trommel und Gitarre zog die Zuhörer schnell in den Bann der fremden Kultur.
    Die Einzelausstellung ist bis zum 31. Januar dienstags bis freitags von 14.00 bis 20.00 Uhr, samstags von 10.00 bis 16.00 Uhr sowie am Sonntag in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

    Wittgensteiner Wochenpost

    "Latin Art - Arte Latino"
    Siegener Zeitung, 23. Mai 1998

    Bad Berleburg. "Latin Art - Arte Latino" ist eine Ausstellung überschrieben, die von morgen, 24. Mai, bis Sonntag, 26. Juli, in der Bad Berleburger Galerie Gerhard am Goetheplatz 6 präsentiert wird. Zu sehen sind Werke des Brasilianers Bruno Pedrosa sowie des Italieners Inos Corradin. Die Ausstellungseröffnung, bei der der Künstler Bruno Pedrosa persönlich anwesend sein wird, findet morgen um 13 Uhr statt. Ab 15 Uhr bietet das Paulo Noronha Trio brasilianische Musik. Bruno Pedrosa wurde 1950 im Nordosten Brasiliens geboren; 1990 organisierte er seine erste Ausstellung in Italien, seiner heutigen Wahlheimat. Aus eben diesem Land kommt Inos Corradin, 1929 in Padua geboren, emigrierte er 1950 nach Brasilien.
    Siegener Zeitung

    Kultur vor Ort
    Westfalenpost, 21. Mai 1998

    Bad Berleburg. Kunst von Bruno Pedrosa aus Brasilien und Inos Corradin aus Italien präsentiert die Galerie Gerhard vom 24. Mai bis 21. Juli in ihren Räumen am Bad Berleburger Goetheplatz. Nachdem die Ausstellung, bei der der Künstler aus Südamerika anwesend ist, am Sonntag um 13 Uhr eröffnet wurde, ist ab 15 Uhr brasilianische Live-Musik in der Galerie zu hören. Drei Musiker aus verschiedenen Kulturen - Südamerika und Europa - entwickeln ihren eigenen, immer wieder faszinierenden Stil aus einer Verbindung brasilianischer Foklore, afro-brasilianischen Rhythmen und improvisierter Musik. Zu sehen sind die Werke dienstags bis freitags von 14 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 16 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr.
    Westfalenpost

    Bruno Pedrosa und Inos Corradin stellen in der Galerie Gerhard aus
    "Latin Art - Arte Latino"
    Westfälische Rundschau, 21. Mai 1998

    Bad Berleburg. "Latin Art - Arte Latino" heißt die Ausstellung der Künstler Bruno Pedrosa und Inos Corradin in Bad Berleburg.
    Vom 24. Mai bis 26. Juli sind die Bilder des Brasilianers und des Italieners in der Galerie Gerhard zu sehen. Die Vernissage ist am Sonntag, 24. Mai, um 13 Uhr. Bruno Pedrosa wird zur Eröffnung anwesend sein. Die musikalische Untermalung übernimmt das Paulo Noronha Trio mit brasilianischer Live-Musik. Die drei Musiker aus verschiedenen Kulturen - Südamerika und Europa - entwickeln ihren eigenen, immer wieder faszinierenden Stil aus einer Verbindung brasilianischer Folklore, afro-brasilianischen Rhythmen und improvisierter Musik.
    Westfälische Rundschau
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