|

Geboren:
1957
in Granada
Vitae:
José
Manuel Fajardo wuchs in Madrid auf. Er
studierte Jura und arbeitete später
als Kulturjournalist für mehrere
spanische Zeitungen, unter anderem El
Pais, Cambio 16 und El Mundo.
Vor kurzem ist er aus Furcht vor möglichen
ETA-Attentaten nach Paris übergesiedelt. Seine
Bücher sind inzwischen in viele europäische Sprachen
übersetzt. In Spanien ist im September sein dritter
Roman "Una belleza convulsa"
erschienen.
Historischer Abenteurroman, Dokument einer
Liebe und Protokoll der fatalen Gier nach
Gold - all das ist José Manuel
Fajardos erster Roman "Brief vom
Ende der Welt" ("Carta
del fin del mundo", 1996), der den Leser
zunächst auf die Insel Hispaniola, das heutige Haiti,
im Jahr 1492 führt: Während Christoph Kolumbus wieder
nach Spanien segelt, um von seinen Entdeckungen
zu berichten, bleiben vierzig Männer auf der
Insel zurück - überwältigt von der Schönheit
der neuen Welt. Sie sollen dort ein Fort
errichten. Als Kolumbus zehn Monate später
wieder auf Hispaniola ankommt, findet
er das Fort verlassen und zerstört.
Was ist geschehen?
In
seinem zweiten, ebenfalls großartigen Abenteuer-
roman "Der
Korsar" ("El converso", 1998)
gehen im Jahr 1622 auf Kuba zwei Männer
an Bord der Galeone San Juan de Gatzelugache.
In wenigen Wochen sollen
sie auf der anderen Seite des Ozeans ihre Freiheit
finden: Thomas Bird, der nach dem Tod
des Vaters zum ersten Mal in seine Heimat
reist, will dort sein Erbe antreten. Der
geheimnisvolle Christóbal Mendieta hüllt sich
über die Motive seiner Überfahrt in Schweigen. Statt
weniger Wochen aber wird die Reise Jahre
dauern - eine Odyssee vor den Küsten Amerikas,
Afrikas und Europas beginnt.
INFO:
"Der
Korsar " (Roman, 414 Seiten)
Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen
Wolfgang Krüger Verlag GmbH, Frankfurt
am Main
ISBN 3-8105-0651-6
|